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Externe Empfehlungen im Recruiting Firstbird

Starten Sie mit externen Empfehlungen durch

Große Unternehmen setzen neben Stellenanzeigen immer häufiger auch auf einen eigenen Talentpool. In diesem erfassen sie sowohl derzeitige als auch ehemalige Mitarbeiter, vielversprechende Bewerber und andere Talente. Die entsprechenden Informationen stammen entweder aus Bewerbungsunterlagen, dem persönlichen Kontakt oder aus entsprechenden Karrierenetzwerken. 

Ein umfangreicher Pool an Talenten ermöglicht es Recruitern, bei einer vakanten Stelle gezielt passende Kandidaten anzufragen. Gleichzeitig bieten entsprechende Tools viele Möglichkeiten, die Qualifikationen und Kompetenzen der eigenen Arbeitnehmer gezielt zu fördern.

Nicht immer finden sich im Pool jedoch passende Kandidaten für eine vakante Stelle. Dann kann ein Empfehlungsprogramm helfen, schnell für geeignete Bewerber zu sorgen. 

Mitarbeiter oder Außenstehende teilen Stellenanzeigen und offene Positionen mit Freunden und Bekannten. Kommt es dadurch zu einer erfolgreichen Einstellung, erhält der Vermittler eine Prämie. 

Verglichen mit herkömmlichen Recruiting Maßnahmen können Unternehmen mit Hilfe von Empfehlungsprogrammen eine wesentlich größere Reichweite entwickeln. Das gilt vor allem für die Vernetzung in hochqualifizierten Kreisen mit außerordentlichen Talenten. Diese sind in der Regel gut untereinander vernetzt. Durch Empfehlungs-Recruiting machen sich Firmen bestehende Netzwerke zu nutze anstatt ihre eigenen aufbauen zu müssen.

Empfehlungsprogramme – So alt wie die Welt

Empfehlungsprogramme kommen heute weltweit in vielen unterschiedlichen Branchen zum Einsatz. Die sogenannte Mundpropaganda spielt für viele Unternehmen eine wichtige Rolle bei der Gewinnung von Kunden. Im digitalen Zeitalter hat sie zum Teil in Form viraler Marketingkampagnen sogar wieder an Bedeutung gewonnen. 

Gleichzeitig bieten viele Firmen ihren Kunden Rabatte oder Prämien für Weiterempfehlungen. Kundenwerbung durch Kunden ist für viele Anbieter in zahlreichen Branchen ein lukratives Geschäftsmodell.

Im Recruiting sind Belohnungen für Empfehlungen fast so alt wie unsere Zivilisation. Bereits Feldherr Julius Cäsar versprach jedem Soldaten, der einen weiteren Kämpfer für die römische Armee anwarb, eine Belohnung von 300 Sesterzen.

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Bis heute sind Mitarbeiterempfehlungen in vielen Unternehmen gerne gesehen. Schließlich wissen die eigenen Arbeitnehmer genau, worauf es bei einer freien Stelle in ihrem Team ankommt und welche Qualifikationen Bewerber mitbringen müssen. Gleichzeitig wollen sie vermeiden, dass mögliche Misserfolge eines empfohlenen Kandidaten auf sie zurückgeworfen werden. Daher ist es in ihrem besten Interesse, wirklich nur gut geeignete Kandidaten vorzuschlagen.

Besonders bedeutend sind Empfehlungen in vielen Firmen natürlich im Bereich von Beförderungen und Versetzungen. Wer von seinem Vorgesetzten oder Kollegen für eine Stelle empfohlen wird, ist vertrauenswürdig und vielversprechend. In diesen Fällen erfolgt die Fürsprache allerdings ganz ohne die für Empfehlungsprogramme typische Belohnung für den Empfehlenden.

Mitarbeiter- oder externe Empfehlungen – das sind die Unterschiede

Mit einem Mitarbeiterempfehlungsprogramm erreichen Unternehmen eine Vielzahl an möglichen Arbeitnehmern. Dabei handelt es sich oft  um gut ausgebildete Kandidaten in der Nähe. Schließlich sind Mitarbeiter häufig mit Freunden aus der Schul- oder Studienzeit in Kontakt – qualifizierten Fachkräften, die Sie über herkömmliche Medien unter Umständen gar nicht erreichen

Das betrifft vor allem auch Talente, die sich derzeit nicht aktiv auf Jobsuche befinden, aber einem Arbeitgeberwechsel durchaus aufgeschlossen sind. Umfragen zufolge macht diese Gruppe der latent Suchenden 30 bis 50 % auf dem Arbeitsmarkt aus.

Weitere Vorteile von Mitarbeiterempfehlungen sind, dass Angestellte als authentische und vertrauenswürdige Fürsprecher für das Unternehmen fungieren. Kandidaten müssen dann nicht mehr von den Vorteilen der Firma überzeugt werden. Sie können von vornherein entscheiden, ob beide Parteien zueinander passen.

Verglichen mit Mitarbeiterempfehlungen helfen externe Empfehlungen Firmen, eine noch größere Reichweite zu entwickeln. Soziale Medien oder die allgemeine Firmenkommunikation sind nur zwei Kanäle mit großer Reichweite, die Sie für Ihr externes Empfehlungsprogramm nutzen können. Damit lässt sich die Anzahl an möglichen Werbern für neue Talente vervielfachen – und damit oft auch der Erfolg. Ob Partner, Kunden oder ehemalige Mitarbeiter, externe Empfehlungen bieten ein großes Potenzial.

In 3 Schritten zum erfolgreichen externen Empfehlungsprogramm

Alternative Rekrutierungsmethoden werden auch in Zukunft an Bedeutung gewinnen. Zukünftige Generationen an Arbeitnehmern sind durch digitale Technologien besser untereinander vernetzt als je zuvor. Gleichzeitig spielen Meinungen und Ratschläge aus dem Bekannten- und Freundeskreis für die jungen Generationen eine immer größere Rolle. 

Deshalb können vom Fachkräftemangel bedrohte Betriebe von einem ausgedehnten Empfehlungsprogramm profitieren.

Schritt 1: Verbündete im Unternehmen gewinnen

Viele Führungskräfte und Entscheider stehen externen Empfehlungsprogrammen kritisch gegenüber. Schließlich ist sowohl die Einführung als auch das Werben neuer Fachkräfte zuerst mit einer Investition verbunden. Beispielrechnungen und die langfristige Gewinnperspektive durch qualifizierte Talente können hier wertvolle Überzeugungsarbeit leisten.

Sie sind verantwortlich im Bereich HR und wollen Teams und Vorgesetzte für ein externes Empfehlungsprogramm begeistern? Dann ist ein gut ausgearbeiteter Projektplan Pflicht. 

Firstbird hilft Ihnen gerne diesen zu erstellen. Mit einem Empfehlungs-Canvas werden alle Fragen in einem kostenlosen Beratungsworkshop gemeinsam erarbeitet und geprüft, ob MItarbeiterempfehlungen der richtige Recruitingkanal für Sie und Ihr Unternehmen ist. 

Dazu gehören mögliche Strategien, wie das externe Empfehlungen mit bereits bestehenden internen Empfehlungen verknüpft werden können. Insgesamt interessieren Entscheider am häufigsten die harten Fakten. Dazu gehört auch, über welche Plattform das Programm laufen soll. Um den Kostenrahmen und mögliche Prämien sollten Sie sich ebenfalls im Vorfeld Gedanken machen. Haben Sie alle Informationen parat, steigen die Chancen auf ein OK für das Projekt.

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Hier können Sie sofort einen Termin zu einem Empfehlungs-Canvas Workshop buchen. 

 

Schritt 2: Externe Empfehlungen im Unternehmen einführen

Je besser ein externes Empfehlungsprogramm von Anfang an durchdacht ist, desto erfolgreicher ist es oft am Ende auch. Zu den wichtigsten Schritten im Planungsprozess gehört das Festlegen von Zielen. Mögliche Fragestellungen zu Formulieren smarter Ziele können zum Beispiel sein:

  • Wie viele Empfehlungen wollen wir in einem festen Zeitraum generieren?
  • Sollen Empfehlungen Stellen gebunden oder auch ohne festen Bezug möglich sein?
  • Von wem möchten wir Empfehlungen bekommen?
  • Wie groß soll unser Empfehlungsnetzwerk werden?
  • Was macht für uns eine erfolgreiche Empfehlung aus?

Es ist wichtig, den finanziellen Rahmen und die Möglichkeiten zur Vermarktung des externen Empfehlungssystems bereits zu Beginn des Projekts zu erkunden. So wird verhindert, dass zu große Erwartungen geweckt werden. Die später nicht erfüllt werden. Ein wichtiger Bestandteil des Konzepts ist außerdem der Recruitingprozess für Empfehlungen. Genaue Richtlinien, wie dieser aussehen soll, verhindern später Missverständnisse oder Verwirrungen.

Zum Generieren externer Empfehlungen können zahlreiche Kommunikationskanäle genutzt werden. Erfolgreiche Modelle umfassen zum Beispiel:

  • Bewerbung des externen Empfehlungssystems durch die eigenen Mitarbeiter
  • Teilen und Marketing des externen Empfehlungssystems über Social Media
  • Verweis auf das Empfehlungssystem über die Webseite und Karriereseite
  • Bewerben von externen Empfehlungen auf Jobportalen und entsprechenden Profilen
  • Hinweis auf externes Empfehlungssystem über die E-Mail-Signatur des Unternehmens
  • Flyer und Infobroschüren über das Empfehlungssystem

3. Externes Empfehlungssystem starten und etablieren

Sobald die notwendige Infrastruktur und das entsprechende Marketingkonzept für das externe Empfehlungssystem bereit sind, kann das Programm starten. Nach dem Launch ist das Projekt für die Personalabteilung aber keinesfalls abgeschlossen. Von nun an müssen die eingehenden Empfehlungen nach den vorher definierten Richtlinien verarbeitet und in den unternehmenseigenen Pool an Talenten eingefügt werden.

Auch die Auswertung und Weiterentwicklung des Empfehlungsprogramms für dessen langfristigen Erfolg ist entscheidend: Statistiken über erfolgreiche Empfehlungen sowie die Performance und Entwicklung der entsprechenden Mitarbeiter sind dabei zu berücksichtigen. 

Aber auch Daten über fehlgeschlagene Vermittlungen geben wichtige Einblicke. Mit detaillierten Informationen, warum Empfehlungen unpassend waren, können Sie die Variablen des Programms anpassen. Auch die Verbesserung der Reichweite durch Auswertung entsprechender Daten ist möglich und in vielen Fällen eine sinnvolle Maßnahme.

Fazit

Mit einer guten Vorbereitung und dem richtigen Marketing kann ein externes Empfehlungsprogramm ein wichtiger Baustein einer modernen Recruiting-Strategie darstellen. Besonders vorteilhaft ist hier die hohe Reichweite. Mit ihr erreichen Unternehmen mit geringem Aufwand passende Fachkräfte für ihre vakanten Stellen oder die Erweiterung ihres Talentpools.

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Sabrina

Sabrina hat bei uns ein Auge auf die interne und externe Unternehmenskommunikation. Wenn sie nicht gerade am Texten ist, denkt sie sich schon die nächste Idee für ein neues Projekt aus.

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